01.09.2026 | 18:00 bis 19:00 Uhr
Brain-Gut-Connection 2
Klinik, Diagnostik und Therapie
Verhaltenspatienten sind in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle (mindestens) doppelt belastet. Das bedeutet, zusätzlich zu ihrer psychischen Labilität, die sich für die Tierhaltenden als Verhaltensproblem darstellt, besteht auch auf der körperlichen Seite ein Unwohlsein. Letzteres ist in vielen Fällen sogar ursächlich für die psychische Schwäche der Tiere verantwortlich. Besonders häufig ist dies für Hunde mit Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt zutreffend.
Durchschlagende therapeutische Erfolge können meist nur erzielt werden, wenn der Hundepatient von allen Seiten (körperlich und psychisch) Unterstützung erfährt. Da die Verstrickungen in der Problementstehung teils unübersichtlich sind, steht in der Therapie im Vordergrund eine möglichst klare Linie zu verfolgen. Hierzu zählt auch die Einhaltung einer gewissen Reihenfolge der umgesetzten Therapiemaßnahmen.
In diesem vetinar liegt der Fokus auf der klinischen Bedeutung des intensiven und engen Informationsaustauschs bzw. -flusses zwischen dem Darm und dem Gehirn sowie auf den wichtigsten Maßnahmen zur Abklärung und Therapie der betroffenen Patienten.
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